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Warum ich mich
dafür einsetze

Für bessere Bildung für alle

Prof. Dr. Clauß Dietz hat sich mit Leib und Seele der Bildung verschrieben. Bildung hat seinen Lebensweg gekennzeichnet und war stets Inhalt und Bestandteil seines Tuns und Strebens. Da er selbst wieder und wieder die Chance erhielt, sich zu bilden, ist ihm gewahr, wie essentiell gute Bildung für die eigenen Lebensperspektiven ist. Nun möchte er vor allem jungen Menschen Möglichkeiten eröffnen, ihr Leben dank besserer Bildung selbstbestimmt zu gestalten.

Faire Chancen und gelebte Demokratie

Deshalb setzt er sich ein für eine neue Grundhaltung in der Ausbildung unserer Kinder und Jugendlichen. Entwicklungen, wie die steigende Anzahl von Schulabbrechern und Schulverweigerern, die durch die soziale Herkunft vorgezeichneten Lebenswege sowie die sinkenden Fähigkeiten bei wichtigen Grundkompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen, will er nicht mehr einfach so hinnehmen.

Darüber hinaus ist es ihm wichtig, dass demokratische Werte gelebt werden und sich Menschen, unabhängig ihrer Herkunft oder ihres Bildungsniveaus, austauschen, um gemeinschaftlich unsere Gesellschaft besser zu machen.

Und so spiegelt das, wofür sich die Stiftung einsetzt, maßgeblich das Leben, Wirken und die Lebenserfahrungen des Namensgebers unserer Stiftung wieder. Lebenslang zu lernen gilt für ihn auch noch mit über 80 Jahren als Lebenselixir und so bringt er sich aktiv ein und macht sich stark für die Aktivitäten der Stiftung.

Ansprechpartner

Juliane Ratz
Vorsitzende des Stiftungsvorstandes

Adresse
Professor Dr. Clauß Dietz Stiftung –
Stiftung für Bildung
Reichenbacher Straße 158
08056 Zwickau

Telefon
0375 2700763

E-Mail
juliane.ratz@dietz-stiftung.de

In Sachsen geboren und verwurzelt

Der 1938 in Zwickau geborene Sachse Clauß Dietz stammt aus einer klassischen Arbeiterfamilie und wusste nicht, was das Leben für ihn bereithielt. Heute ist er der Gründer und Wegbereiter eines der führenden, privaten Bildungsunternehmen in Sachsen, der DPFA Akademiegruppe, und ein geschätzter Experte mit langjähriger Russlanderfahrung.

Den Wert guter Bildung und gerechter Bildungschancen erkannte der gelernte Bergmann bereits in jungen Jahren: Ihm wurde die Möglichkeit geboten, an der Leipziger Universität zu studieren und sich als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an der Bergakademie Freiberg zu beweisen.

Gründung der DPFA

Dieser Weg führte zu einer ordentlichen Professur und der Aufgabe als Fachbereichsleiter an der neugegründeten Ingenieurhochschule Zwickau. 1982 brachten ein Wechsel nach Moskau und die Leitung der Studentenabteilung der DDR zahlreiche Eindrücke und Erlebnisse, die noch heute sein Leben und sein Werteverständnis prägen und seine Liebe zu Russland begründen.

Nach seiner Rückkehr gründete er 1990 die Deutsche Private Finanzakademie GmbH Sachsen (DPFA). Es war die Weiterbildung von Bankkaufleuten, von denen nach den Zeiten des Umbruchs so viele gebraucht wurden, die Clauss Dietz antrieb. So konnte er zahlreichen Menschen eine neue  Zukunftsperspektive bieten.

 

Lebenslanges Lernen

1998 wandelte Prof. Dietz das Unternehmen in einen Familienbetrieb um. Gemäß dem angestrebten Ziel des lebenslangen Lernens machte er es möglich, dass Menschen ab dem Kindergarten bis ins Erwachsenenalter hinein gebildet werden und sich bilden können.

Heute charakterisieren die DPFA Akademiegruppe drei Säulen: die berufliche Ausbildung, die Allgemeinbildung und die Weiterbildung. Besonderer Fokus liegt dabei auf den Bereichen Pädagogik sowie Sozial- und Gesundheitsberufe. Die Leitung der Firma hat Clauß Dietz bereits an seine Tochter Catrin Liebold übergeben. Sie führt das Lebenswerk ihres Vaters an über 40 Schulen und Einrichtungen, an elf Standorten in Sachsen und Polen sowie mit über mit 500 Mitarbeiter fort.

 

Großes gesellschaftliches Engagement

Doch Prof. Dietz engagierte sich nicht nur für die Entwicklung seiner Firma und Mitarbeiter, sondern war auch immer schon in zahlreichen Gremien, vorrangig in Sachsen, und auch bildungspolitisch aktiv. Er nutzte und nutzt seine Stimme, um auf Herausforderungen in unserer Gesellschaft und Bildungsmiseren aufmerksam zu machen.

So etablierte er mit zwei weiteren Partnern, der Wirtschaftsförderung Erzgebirge und dem Bundesverband mittelständischer Wirtschaft, den Technikerpreis in Sachsen. Dieser wurde 2019 zum 10. Mal ausgelobt und hat zum Ziel, auf die Ausbildung zum staatlich geprüften Technikers als bedeutende Fachkraft und wichtigen Apsekt bei der Nachwuchssicherung in Sachsens Unternehmen aufmerksam zu machen.